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  Hogwarts - Schule für Hexerei und Zauberei
  Harry Potter and the deathly hallows - unsere Fanfiction (ab Kap.13)
 

Harry Potter and the deathly hallows - unsere Fanfiction

ab Kap. 13
 

13. Alt und neu

 
Es funktionierte tatsächlich. In einer dunklen Rauchschwade verließen sie den Raum der Wünsche und rissen Luna mit, die erstaunt stehen blieb. Sie hörten noch Filch fluchen, doch sie entwischten ihm.
Luna trennte sich bald von ihnen, doch sie wünschte sich, dass Harry ihr berichtete was sie mit dem Diadem schlussendlich gemacht hatten.
 
Im Gemeinschaftsraum war viel los. Da die Schüler alle frei hatten und den Gemeinschaftsraum nicht verlassen durften war dieser gerammelt voll. Ginny saß in einer Ecke und unterhielt sich mit ein paar Mädchen aus ihrem Jahrgang. Hermine, die das Diadem in der Hand hielt, wusste nicht wohin damit. Schnell schob sie es unter ihren Umhang, damit es nicht auffiel.
Ginny entdeckte die drei und kam auf sie zu.
„Wo wart ihr so lange? Und Hermine, warum verbietest du mir mit Harry nach draußen zu gehen, wenn du doch selbst irgendwo in der Schule unterwegs bist?“
Hermine achtete nicht darauf sondern schob ihren Umhang ein Stück zur Seite, sodass Ginny einen Blick auf das Diadem werfen konnte.
„Ist das…?“
Harry nickte. „Ja, Ravenclaws Diadem. Es war im Raum der Wünsche.“
„Seid ihr sicher, dass es das Echte ist?“
„Keine Ahnung!“, meinte Ron, doch Hermine ergriff sofort das Wort.
„Es ist das Zeichen von Ravenclaw drauf und ich hab schon mal in irgendeinem Buch aus der Bibliothek eine Abbildung gesehen und dieses Diadem entspricht dem des Buches. Zumindest so ziemlich.“
„Trotzdem könnte es eine Fälschung sein.“ Auch Harry schloss diese Möglichkeit nicht aus. „Aber ich hoffe mal sehr, dass das nicht so ist.“
„Was macht ihr jetzt damit?“, wollte Ginny wissen.
„Keine Ahnung!“, meinte wieder Ron.
„Ach was, natürlich wissen wir das!“ Hermien schritt durch den Gemeinschaftsraum und suchte eine freie Sitzgelegenheit. „Wir zerstören es. Das einzige Problem ist nur, dass wir nicht wissen ist, wie wir es genau zerstören.“
„Also wissen wir nicht was wir damit machen, hatte ich wohl Recht.“ Ron sah einen Zweitklässler finster an, der sich soeben auf den letzten freien Platz gezwängt hat.
„Na gut, du hast wohl recht. Dann heben wir es eben inzwischen auf.“
„Ja, ich werde es verstecken“, Harry wollte Hermine das Diadem abnehmen.
„Nein, das ist keine gute Idee, Harry. Ich finde ich sollte es aufheben. Bei mir ist es sicherer, immerhin erwartet man es bei mir weniger als bei dir.“
Soviel auch Harry dagegen sprach, Hermine gab nicht auf.
Der Tag zog sich langsam dahin. Die Stimmung im Gemeinschaftsraum war betrübt und die Sitzplätze rar, sodass es immer wieder zu Streitereien kam.
Einige wollten aus den Gemeinschaftsräumen flüchten, um sich auf den Korridoren ein wenig die Beine zu vertreten, doch ehe man sich versah landeten sie schon wieder in der Menge, da die Lehrer anscheinend dauernd Streifzüge durch die Schule machten.
Hermine, Ron, Harry und Ginny gaben sich mir einem Sitzplatz am Boden zufrieden.
„Glaubt ihr wir bekommen echt wieder Lupin?“, fragte Ron zum tausendsten Mal. Hermine verdrehte die Augen.
„Ja, und ich glaube es ist nicht der einzige neue Lehrer.“
Ginny sah sie neugierig an. „Wie meinst du das? Ist Slughorn etwa auch wieder weg?“
Hermine schüttelte den Kopf. „Nein, den hab ich schon gesehen. Aber was ist mir Vewandlung? Überlegt mal, wenn McGonagall jetzt Schulleiterin ist, wird sie nicht mehr unterrichten. Dumbledore hat auch nicht unterrichtet als Schulleiter.“
„Aber wer könnte das sein?“
„Keine Ahnung. Woher soll ich das wissen. Irgendjemanden, den wir noch nicht kennen, würde ich mal vermuten.“
„Hoffentlich nicht jemanden wie Umbridge.“ Harry erinnerte sich nur zu gut an den Verteidigung gegen die dunklen Künste Unterricht mit dieser Person.
„Oder Lockhart“, murmelte Ron.
„Also ich wäre dafür, dass ein junger, charmanter Lehrer an die Schule kommt. Jemand der sein Fach beherrscht und trotzdem den Unterricht so gestaltet, dass es Spaß macht. Das wäre doch perfekt!“ Die Begeisterung in Ginnys Stimme war kaum zu überhören.
„Harry, lass meine Schwester nicht aus den Augen. Sonst stehst du bei ihr bald nur noch als zweiter Stelle. An erster steht nämlich der unbekannte, junge, charmante Lehrer.“ Ron bekam sofort einen kräftigen Rippenstoß.
Harry lachte, er machte sich um Ginny keine Sorgen, egal wie charmant der Lehrer war.
„Wie schaut es eigentlich mit Quidditch aus? Bin ich zu den Testspielen wieder eingeladen?“, fragte Ginny.
„Durchaus und Ron auch, wenn er will.“
„Oje, jetzt geht das wieder los.“ Hermine schnaubte. „Ihr müsst auch immer über Quidditch reden.“
„Mann, Hermine, reg dich ab. Mit irgendeinem Thema müssen wir uns doch den Tag vertreiben. Oder sollten wir lieber schon mal damit anfangen unsere Schulbücher auswendig zu lernen?“
Hermine wollte schon etwas erwidern, ließ es dann aber bleiben, als eine Stimme rief. „Ich hab sie gesehen. Sie hat mich grad auf dem Korridor aufgefangen!“
Alle wendeten sich der Drittklässlerin zu. „Sie ist noch ganz jung und sie hat gesagt, sie ist die neue Lehrerin für Verwandlung! Oh Mann, sie hat gesagt, dass sie es unsinnig findet wenn man uns in die Gemeinschaftsräume sperrt, aber sie muss wohl oder übel ihre Pflicht tun und hat mich daher wieder zurückgeschickt. Ach sie ist so cool!“
Sofort wurde aufgeregt diskutiert.
„Ginny, also doch nichts mit dem charmanten Lehrer, eher coole Lehrerin!“
Ginny zuckte gleichgültig mit den Schultern. „Hauptsache jung.“
Von diesem Moment an verging der Tag etwas schneller. Das Mittagessen wurde hastig hinuntergeschlungen und kein Moment verging, an dem nicht über das neue Lehrerpersonal gesprochen wurde.
Auch die Gemeinschaftsräume wurden immer öfter verlassen, da alle hofften die „coole Professorin“ zu treffen.
Noch nie war die Aufregung über eine Änderung im Personal so groß, da bisher nur etwas ältere Lehrer kamen.
 
Beim Festessen geduldeten sich noch einmal alle und hörten sich die Einteilung der Erstklässler in die Häuser an. Und jedes Haus freute sich über ihre neuen Schüler. Das ausgiebige Mahl schmeckte allen und Hermine konnte es einfach nicht lassen den Abendpropheten zu lesen. Ungeschickt blätterte sie darin herum und aß gleichzeitig mit Messer und Gabel. Als sie es endlich aufgab, erhob sich Professor Mc Gonagall.
„Liebe Schülerinnen und Schüler! Willkommen in Hogwarts. Ich möchte auch noch einmal herzlich unsere neuen Schüler begrüßen. Weiters möchte ich kurz die kleinen Änderungen in unserem Lehrerpersonal vorstellen.
Zum einen wollen wir alle Professor Remus Lupin willkommen heißen, der so freundlich war das Fach Verteidigung gegen die Dunklen Künste wieder zu übernehmen. Manche von euch erinnern sich vielleicht noch an seinen Unterricht vor vier Jahren.“
Tosender Applaus ertönte.
„Ja! Wir haben Lupin wieder!“, schrie Ron.
Mit einer Geste brachte Professor McGonagall wieder Ruhe in die Halle.
„Und dann möchte ich auch noch unsere zweite kleine Änderung präsentieren. Da ich nun zur Schulleiterin befördert wurde und ich mein bisheriges Fach Verwandlung leider nicht mehr unterrichten kann, brauchten wir dafür eine Neubesetzung. Also, einen Applaus für unsere neue Professorin.“ Sie wies mit der Hand zur rechten Seite, wo sich am Ende des Tisches eine junge Frau erhob. Sie sah aus, als hätte sie Hogwarts gerade erst verlassen, so jung war sie noch. Als sie sich erhob, warf sie ihr langes honigfarbenes Haar zurück und winkte den Schülern zu.
„Professor Ginger Kayleigh.“
Der Applaus war kaum noch zu halten. Alle waren neugierig, was Professor Kayleigh sagen würde, doch diese setzte sich wieder, lächelte aber weiterhin und winkte hin und wieder.
„Mann, die ist ja cool!“, meinte Ron.
Hermine sah ihn scharf an. „Was ist?“ Ron verstand nicht, was sie meinte. Doch Hermine schüttelte nur den Kopf und verschwand wieder hinter dem Abendpropheten.
Harry blickte immer wieder zwischen Lupin und Kayleigh hin und her. Er war froh, dass Lupin wieder da und dass es eine junge Lehrerin gab. (von La fleur petite)
 
   
 
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