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  Hogwarts - Schule für Hexerei und Zauberei
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Andere Geschichten

 

Hier werden alle eure Geschichten veröffentlicht, die nicht ein Kapitel unserer HP7-Fanfiction sind, sondern einfach sonst etwas mit Harry Potter oder Fantasy zu tun haben!

 

19 Jahre später (eine Fanfiction von Yana)

Meine Geschichte spielt 19 Jahre später, als die Potters sich auf den Weg nach Kings Cross machen. (-> Spoiler zu Band 7!!)

1. Die Fahrt zu Gleis 9 ¾

„Lily, schnall dich bitte an“, ermahnte Ginny ihre Tochter, die sich schmollend den Autogurt anlegte. Sie war schon den ganzen Morgen schlecht gelaunt, da sie noch zu jung war um nach Hogwarts zu fahren. Überhaupt war die Stimmung heute nicht so toll. Es herrschte heilloses Durcheinander. James und Albus waren durch das ganze Haus gelaufen um ihre Sachen zusammen zu suchen. Harry hatte vergeblich versucht, Ordnung in das Chaos von Anziehsachen und Schulbüchern zu bringen, war jedoch nach kurzem kläglich gescheitert und hatte Ginny das Kommando überlassen. Sie hatte die Lage jedoch ziemlich schnell im Griff und jetzt saßen endlich alle fünf Potters im Auto und fuhren Richtung Kings Cross.
James grinste. „Na Al, freust du dich schon auf die Thestrale?“ Al sah ihn trotzig an und meinte nur „Mum sagt, ich kann sie nicht sehen. Du kannst mir keine Angst machen.“
Harry stöhnte und verdrehte die Augen. Jetzt ging das schon wieder los. Seit drei Tagen immer wider das gleiche Thema, als ob die das nicht schon hundert Mal geklärt hätten.
James sah Al geheimnisvoll an. „Bist du dir auch wirklich sicher? Ich meine“, er senkte seine Stimme zu einem Flüstern, „wenn du schon mal dabei warst, als jemand….“, weiter kam er nicht, da Ginny ihm ins Wort fiel, „James, es reicht.“
„Ok, ok, ist ja schon gut.“ Er grinste Al noch einmal an und sah dann aus dem Fenster.
Al warf ihm einen bitterbösen Blick zu. Eigentlich war James ja sein großes Vorbild, auch wenn er es ihm gegenüber nie zugeben würde, aber manchmal konnte er echt gemein sein.
„Dad, stimmt es, dass Al auch nach Slytherin komme könnte?“ Lily sah ihren Vater erwartungsvoll an, und Al sah ebenfalls erschrocken zu ihm auf.
„Wieso, wer sagt das?“ Doch Harry konnte es sich schon fast denken, und er wurde nicht enttäuscht.
„Hat James mir erzählt.“
„Dad, das stimmt doch nicht, oder? Ich will nicht nach Slytherin!“ Flehend sah er seinen Vater an. „Dad, sag, dass das nicht stimmt!“
Harry drehte sich zu Albus um, was schwierig war, da er gleichzeitig die Fahrbahn im Auge behalten musste. „Hör zu, ich bin mir, um ehrlich zu sein, nicht sicher, aber ich glaube, du kommst nicht nach Slytherin. Unsere ganze Familie war in Gryffindor. Ich denke, du musst dir keine Sorgen machen.“ Das beruhigte Al ein bisschen, auch wenn er noch nicht ganz überzeugt war. Schließlich hieß er mit zweitem Namen wie ein Schuldirektor, der in Slytherin war. Er beschloss, seinen Vater noch einmal darauf anzusprechen, wenn James nicht dabei war.
„Aber er könnte…“. Weiter kam James nicht, da Harry ihn nun mit strenger Stimmt unterbrach „James, es reicht jetzt wirklich. Lass Al in Ruhe!“
Dieser sah zerknirscht auf seine Schuhe, und murmelte „´Tschuldige, Al, war nicht böse gemeint.“
Al grinste ihn an. „Schon gut, weiß ich doch“
Lily begann jetzt ungeduldig zu werden. „Mum, wann sind wir endlich da?“
„Gleich, mein Schatz, es dauert nicht mehr lange.“
„Sind Ron, Hermine, Rose und Hugo auch schon da??“
„Ich weiß es nicht, wir müssen sie gleich mal suchen.“
Lily freute sich darauf, Hugo wieder zu sehen. Sie waren gute Freunde und hatten sich immer eine Menge zu erzählen.
James hatte jetzt eine Zeitschrift herausgeholt und las, während Al und Lily sich über Gott und die Welt unterhielten.
15 min. später parkte Harry den Wagen am Bahnhof Kings Cross und holte zwei Gepäckkarren.
James, der wohl versuchte nett zu Al zu sein, half ihm seinen Koffer und seine Eule auf den Karren zu komplementieren, während Ginny Lily tröstete, die ihren beiden Brüdern traurig dabei zusah.
„Bald kannst du auch nach Hogwarts, es dauert nicht mehr lange.“ Lily seufzte und nahm die Hand ihres Vaters, als sie sich auf den Weg zu Gleis 9 ¾ machten.
Harry erinnerte sich noch genau an seine erste Fahrt nach Hogwarts. Hier hatte sein Leben als Zauberer begonnen, die ganze Geschichte, und plötzlich war er stolz, ein Teil dieser Welt zu sein, der Welt, die andere sich nicht einmal vorstellen konnten. 

„So, Al, ich geh dann mal ein paar Abteile weiter. Nur, wenn was ist…“ James winkte kurz, doch dann grinste er „Und halt immer schön die Augen auf, du weißt ja, böse Geister sind überall.“ Mit diesen Worten schlug er die Abteiltür hinter sich zu. Al sah ihm mit vernichtendem Blick hinterher. Er hasste es, wenn James ihn lächerlich machte, vor allem vor Rose.
Kaum war James verschwunden, ging die Abteiltür erneut auf und ein Mädchen trat ein. Sie hatte lange blonde Haare, rehbraune Augen und hatte sich eine große Radieschentasche um die Schultern gehängt.
„Hey Rose, hey Al“, sagte das Mädchen mit gut gelaunter Stimme und setzte sich schwungvoll auf den Sitz neben Rose.
„Hey Mel, alles klar?“
Mel erinnerte Al oft an Luna, da sie ihrer Mutter doch meistens ziemlich ähnlich war.
„Ja und bei euch?“ Doch ohne eine Antwort abzuwarten, plapperte sie gleich wieder los.
„Ich bin schon ganz aufgeregt, in welches Haus wir kommen, Mum und Großvater waren ja in Ravenclaw, also denke ich, dass ich auch dort hinkomme. Rose kommt bestimmt auch nach Ravenclaw, so intelligent wie sie ist, aber deine beiden Eltern waren ja in Gryffindor, also stehen deine Chancen für beide Häuser ziemlich gut, und du Al, du kommst bestimmt auch nach Gryffindor, so wie deine ganze Familie, oder?“
Al und Rose sahen sich mit großen Augen an und Rose musste sich das Lachen verkneifen. Mel war bekannt dafür, dass sie versuchte, möglichst viele Wörter ziemlich schnell hintereinander zu reihen.
„Ach, und da fällt mir ein“, Mel öffnete ihre Radieschentasche „ ich hatte hier doch irgendwo…“, und sie fing an in ihrer Tasche herumzuwühlen, „Ah, da ist er ja“, und sie hielt Al einen Pilz mit orangefarbenen Hut hin.
Verdutzt nahm dieser ihn in die Hand und sagte zaghaft „Äh, danke Mel, aber was ist das??“
„Oh, das ist nur ein Soefelklopf, der dich beschützen soll, Mum sagt, du hast bestimmt die Gene deines Vaters geerbt, da du ja auch seine Augenfarbe hast, und dann bringst du dich sicher auch immer gleich in Gefahr und mit dem Soefelklopf kann dir nichts passieren. Du solltest ihn um den Hals tragen, dann wirkt er am besten.“
Sie strahlte ihn an und Al steckte den Pilz grinsend in seine Tasche. In Gedanken überlegte er bereits, wie und wo er ihn am schnellsten wieder los werden konnte, als die Abteiltür plötzlich mit einem lauten Krachen aufflog, zwei Gestalten eintraten und Rose und Mel fast gleichzeitig anfingen zu schreien. 

2. Im Hogwartsexpress

In der Tür waren zwei Gestalten erschienen, wie weder Al, Rose oder Mel sie je gesehen hatten. Sie besaßen Hundeköpfe, ihnen wuchsen große Flügel aus den Schultern, ihre Oberkörper waren mit einer Mischung aus Federn und Fell bedeckt und sie hatten einen langen Vogelschwanz. Das Eigenartigste war, dass sie Jeans und Schuhe trugen.
Al sprang auf und zückte blitzschnell seinen Zauberstab, bis ihm einfiel, dass er ja noch gar nicht zaubern konnte. Auch Rose und Mel waren aufgesprungen und stellten sich zur Linken und Rechten von Al. „Wer seid ihr und was wollt ihr?“, fragte Al, was mutiger klang, als er sich fühlte, und er bemühte sich, seine Stimme ruhig zu halten.
Doch plötzlich fing Mel an zu lachen und ließ sich laut prustend wieder zurück auf ihren Sitz fallen. Nun fing auch Rose an zu kichern. Al sah die beiden verdutzt an, doch dann begriff auch er, worüber die beiden so lachten. Das vordere Wesen trug James´s Jeans und Schuhe und das Hintere die Kleidung von Ben Jordan, James bestem Freund.
James und Ben traten ein und verwandelten sich mit einem Plopp wieder in sich selber und fingen ebenfalls an zu lachen.
„Wie habt ihr das denn geschafft?“, kicherte Mel und hielt sich den Bauch.
„George und Dad haben eine neue Süßigkeitenreihe entwickelt: „Verunglückter Zauber“. Super, um anderen einen Schreck einzujagen und man sieht ja“, Ben grinste James an, „dass es klappt.“
„Echt toll“, meinte Rose beeindruckt.
„Ja, oder? Hier“, und James warf Rose, Mel und Al je drei kleine Pastillen zu. „Die grünen sind die Hundevögel, die roten Skorpionelefanten und die gelben Rattenkrokodile. Der Zauber lässt nach 10 min von alleine nach.“
Rose, Mel und Al bedankten sich und James und Ben verabschiedeten sich wieder.
Die nächsten Stunden verbrachten die drei Freunde damit, Schach und Zauberschnippschnapp zu spielen, die Pastillen auszuprobieren und sich über Quidditch zu unterhalten.
Als es anfing, dunkel zu werden, bekamen sie wieder Besuch von James und Ben, doch diesmal trugen sie ihre Hogwartsumhänge.
„Ihr solltet euch langsam umziehen, wir kommen in ungefähr einer halben Stunde an.“
Mit diesen Worten knallten sie die Tür wieder zu und Al murmelte „ Ja, ich wünsch euch auch einen schönen Tag.“ Mel und Rose lachten und alle drei zogen sich ihre Umhänge an und suchten ihre Sachen zusammen. Mel schwang sich wieder ihre Radieschentasche um, Rose packte ihr Schachspiel, das sie von ihrem Vater bekommen hatte, in die Tasche und Al verstaute seine Quidditchzeitschrift in seinem Rucksack. Er liebte Quidditch und er hoffte, später auch einmal im Team seines Hauses spielen zu dürfen. James und Ben spielten auch Quidditch, James als Sucher und Ben als Jäger. Das Talent als Sucher hatte James von Harry geerbt, doch Al spielte am liebsten als Treiber. Auch wenn man es ihm nicht ansah, er hatte einige Kraft in den Armen und konnte sehr hart zuschlagen.
30 Minuten später verlangsamte sich der Zug und kam schließlich zum Stehen. Die drei Freunde schlossen sich der Menge an und wurden auf den Bahnsteig hinausgeschoben. Die Nacht war kühl und es regnete leicht, doch das kümmerte die drei nicht. Sie waren zu aufgeregt, um sich über Kleinigkeiten, wie das Wetter, Gedanken zu machen. Eine vertraute Stimme rief über den Bahnsteig: „Erstklässler zu mir, hierher bitte!“ „Hagrid“, meinte Rose glücklich und die drei drängelten sich zu ihm durch. 

3. Hogwarts

Hagrid strahlte die drei an und bedeutete den Erstklässlern mit einer Handbewegung ihm zu folgen.

Nach einer Weile begannen sie zu zittern, da sie durch den stärker werden Regen schon ziemlich durchnässt waren.

Al wurde plötzlich von hinten angerempelt und wäre fast gestürzt, wenn Mel ihn nicht am Umhang festgehalten hätte.

„Du musst wirklich besser aufpassen, Al“, meinte sie fröhlich und rieb sich die kalten Hände. Sie hatte wohl nicht mitbekommen, was passiert war.

Al drehte sich um, und blickte direkt in ein paar grauer Augen.

„Entschuldige, ich bin gestolpert“, murmelte der Junge und senkte den Kopf. „War nicht extra“. Er hatte ein hübsches Gesicht und blonde Haare, die ihm elegant in die Augen fielen.

„Schon gut. Ich bin Albus“, sagte Al und hielt ihm die Hand hin.

„Scorpius“, antwortete der Junge und drückte Als Hand.

Rose hatte aufgehorcht und sah den Jungen interessiert an. Schließlich sagte sie „Scorpius Malfoy?“

„Ja“, meinte Scorpius überrascht, „kenn ich euch?“

Rose hielt ihm jetzt ebenfalls die Hand hin.

„Nicht direkt, unsere Eltern waren zusammen in Hogwarts, Hermine Granger, Luna Lovegood, Ron Weasley und Harry Potter. Ich bin Rose Weasley, Albus Potter kennst du ja schon und das ist Melinda Levine.“

„Ach ja, schön euch kennen zu lernen“, meinte Scorpius lächelnd und auch Mel schüttelte ihm die Hand.

Al gefiel die Freundlichkeit in Roses Stimme gar nicht so gut. Sie war ein sehr nettes, höfliches und offenes Mädchen, doch in seinen Augen verbrüderte sie sich gerade mit einem Jungen, dessen ganze Familie seine und ihre Eltern am liebsten tot gesehen hätte, doch er sagte kein Wort.

Kurze Zeit später bogen sie um eine Ecke, und Hagrid rief strahlend „Hogwarts“.

Die Erstklässler blieben wie angewurzelt stehen und staunten mit offenem Mund. Der Anblick des erleuchteten Hogwarts war so schön, wie Al es sich nie hätte träumen lassen. Die vielen Zinnen und Türme ragten so hoch in den Himmel, dass es aussah, als ob sie die Sterne, die inzwischen aufgegangen waren, kitzeln könnten. Hinter vielen der tausend Fenster brannten Lichter und Al hatte das Gefühl, dass er sich auch in hundert Jahren noch an diesen Anblick erinnern würde.

„So, jetzt aber ab in die Boote, und bitte nich´ mehr als vier zusammen.“

Die Kinder schreckten auf. In Gedanken war jeder von ihnen schon oben im Schloss beim Festessen, wo es warm war und sie endlich aus dem Regen herauskamen.

Mel, Rose und Al kletterten in ein Boot, und zu Als großem Ärger stieg auch Scorpius zu ihnen mit ein. Er fing gleich ein Gespräch mit Mel über Weidminker (was auch immer das sein mochte) an, und Als Laune verschlechterte sich weiter, auch wenn er nicht wusste warum.

Als die Boote schließlich losfuhren, klatschten immer wieder Wellen gegen die Bootswände und die Erstklässler wurden ordentlich durchgerüttelt, als die Boote von eine auf die andere Seite schaukelten, doch zum Glück passierte nichts Schlimmes. Alle kamen sicher auf der anderen Seite an. Hier wurden sie von einer stattlichen, alten Hexe, die sich als Professor McGonagall vorstellte, in Empfang genommen und hoch nach Hogwarts und in die warme Eingangshalle geführt.

Die Erstklässler konnten gar nicht aufhören zu staunen, so viel gab es zu sehen. Professor McGonagall führte sie an sich bewegenden Rüstungen und tuschelnden Bilder vorbei zur Großen Halle, deren Türen sich feierlich öffneten und die Erstklässler hereinließen.

Die Große Halle war schon voll besetzt mit Schülern und Lehrern. Professor McGonagall führte die Erstklässler durch die Reihen nach vorne zum Lehrertisch. Al warf einen flüchtigen Blick auf James, der ihm fröhlich zugrinste und Al wandte den Blich schnell wieder ab und sah hoch zur sternenbedeckten Decke, an der sich die Hausgeister der einzelnen Häuser schon versammelt hatten, um der Eröffnungsfeier des neuen Schuljahres beizuwohnen.

Am Lehrertisch angekommen, versammelten sie sich vor einem Stuhl, auf dem der Sprechende Hut lag und Professor McGonagall ließ aus dem Nichts eine Pergamentrolle mit ihren Namen erscheinen und rollte sie auseinander. 

4. Der sprechende Hut

Al war plötzlich furchtbar nervös. Ihm fiel wieder seine Angst ein, nach Slytherin zu kommen und ihm wurde in diesem Moment schrecklich bewusst, dass alle ihn anstarrten. Er schluckte schwer und wandte sich Rose zu, die direkt neben ihm stand und vor Aufregung kaum merklich zitterte. Sie fing seinen Blick auf und lächelte ihm zu, als Professor McGonagall sich räusperte, die Gespräche verstummten und die Schulleiterin die Große Halle betrat. Al hatte schon viel von Professor Alldridge gehört. Sie war eine Frau mittleren Alters, hatte schulterlange, blonde Haare, ein offenes Gesicht und sie trug einen rubinroten Umhang. Al´s Eltern hielten sehr viel von Professor Alldridge und James hatte erzählt, dass sie gutherzig war und jeden Schüler fair behandelte.

Sie lächelte den Schülern zu und bedeutete Professor McGonagall mit der Auswahl zu beginnen. Diese räusperte sich noch einmal und rief den ersten Schüler auf.

„Anderson, Brian!“

Ein kräftiger Junge aus der Reihe vor Rose und Al schritt nach vorne und setzte sich den Hut auf, der kurze Zeit später verkündete, Brian sei ein Hufflepuff.

Der nächste Junge, Tom Collins, wurde ein Ravenclaw und der Tisch der Ravenclaws applaudierte laut, als er sich zu ihnen setzte.

Al trat nervös von einem Fuß auf den anderen. Ihm kam es vor, als währe erst eine Minute vergangen, als Professor McGonagall schon beim Buchstaben „L“ angelangt war.

„Langer, Jessica“, wurde eine Gryffindor und übergab den Hut an

„Levine, Melinda!“

Al schreckte auf. Er hatte ganz vergessen, dass Mels Nachname ja auch mit „L“ anfing und er blickte ihren wehenden blonden Haaren nach, als sie auf den Stuhl zuschritt und sich den Hut auf den Kopf setzte. Ein paar Sekunden herrschte Stille, doch dann verkündete der Hut, sie sei eine Ravenclaw. Fröhlich hüpfte sie auf ihren Haustisch zu und ließ sich nieder, als

„Malfoy, Scorpius“, aufgerufen wurde. Er ging langsam auf den Hut zu und setzte ihn auf.

Er saß viel länger als Mel auf dem Stuhl, fast eine Minute, bis der Hut laut „Slytherin“ verkündete.

Al fiel auf, dass Scorpius zwar erleichtert, aber auch nicht wirklich glücklich aussah, als er sich den Hut abnahm und zu seinen Mitschülern ging.

Die Nächste, die aufgerufen wurde, war

„Older, Mary“, die ebenfalls nach Slytherin kam und schließlich rief Professor McGonagall laut

„Potter, Albus!“

Ein Raunen ging durch die Große Halle.

„Potter, der Bruder von James?“ „Ein weiterer Potter?“

Rose stupste Al leicht von hinten an, sodass er zitternd nach vorne ging und sich den Hut aufsetzte. Einen Moment lang war alles still, doch dann „Ah, willkommen in Hogwarts, Mr. Potter. Ich habe mich schon gefragt, wann wohl der nächste Potter kommt. Aber wo stecke ich dich hin?“

Al erinnerte sich daran, was sein Dad ihm am Bahnsteig verraten hatte, und er dachte angestrengt „nicht Slytherin“.

„Weißt du, dass Gleiche hat dein Dad auch gedacht, als er zur Schule kam“, meinte der Hut amüsiert.

„Und ich glaube, ich habe damals die richtige Entscheidung getroffen. Bei deinem Bruder James brauchte ich nicht lange zu überlegen, und ich glaube, dass ich auch für dich genau das richtige Haus habe. GRYFFINDOR!“

In dem Moment, wo Al das hörte, fiel ihm ein großer Stein vom Herzen, und er ging breit lächelnd zum Tisch der Gryffindors, wo er gleich von James, Ben, Victoire, Bills und Fleur Tochter, und Danai, Georges jüngster Tochter, freudig begrüßt wurde. Er setzte sich und sah zum sprechenden Hut hoch, der gerade

„Ropling, Nora“ nach Hufflepuff schickte.

Schließlich kam Professor McGonagall zum Buchstaben „W“, und

„Weasley, Rose“, wurde aufgerufen.

Sie ging zögernd zum Hut hoch, setzte ihn auf und ließ sich auf dem Stuhl nieder. Während der Hut einen Moment überlegte, drückte Al ihr beide Daumen, und schließlich rief der Hut laut

„Gryffindor!“

Al klatschte wie die Anderen stürmisch Beifall und Rose lächelte glücklich, als sie sich neben Al niederließ. Al war so erleichtert, dass Rose im gleichen Haus war wie er und das er nicht nach Slytherin gekommen war, dass er vor lauter Glück nur noch Strahlen konnte.

Als sich der Lärm in der Halle gelegt hatte, stand Professor Alldridge mit einem breiten Lächeln auf und öffnete die Arme, als ob sie die ganze Halle umarmen wollte.


 
   
 
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