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  Hogwarts - Schule für Hexerei und Zauberei
  Kräuterkunde
 
Kräuterkunde

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1. Klasse
 
Ich begrüsse euch ganz herzlich hier in Kräuterkunde. Mein Name ist Professor Pomona Sprout und ich werde euch die interessante Kunst der Pflanzen etwas näher bringen.
Wir beginnen gleich mit der Teufelsschlinge. Sie ist eine sehr spezielle Pflanze. Sie schlingt ihre Opfer ein und zieht sie dann nach innen, in den Schlund, um sie zu verdauen. Ihr merkt also, Teufelsschlingen sind sehr gefährlich…! Man sollte ihnen besser nicht in die Quere kommen. Die einzige Möglichkeit, eine Teufelsschlinge ausser Gefecht zu setzen, liegt darin, sie dem Sonnenlicht auszusetzen.
Jetzt möchte ich euch gerne noch eine weitere Pflanze vorstellen. Dies hier ist Dill. Es wird auch Gurkenkraut genannt und ist eine Gewürz- und Heilpflanze. Sie gehört zur Familie der Doldenblütler. Dill enthält ätherisches Öl, deshalb ist es als Gewürz sehr gut geeignet. Diese Stoffe machen nämlich, dass die Pflanze einen starken Geruch ausstösst. Es wird zudem oft in Medikamenten, Seifen und Reinigern verwendet. Die ätherischen Öle wirken aber auch appetitanregend, verdauungsfördernd, krampflösend und nervenberuhigend. Es kann auch das Immunsystem stärken oder Infektionen vorbeugen.
 
Hausaufgaben: Dill ist zudem im Aberglauben sehr verbreitet. Könnt ihr mir sagen, vor welchen Unheilen Dill die Menschen schützt. Zählt bitte verschiedene Anwendungsmöglichkeiten in diesem Gebiet auf! (max. 50 Punkte).
 
 
2. Klasse
 
Seid ihr fit fürs neue Schuljahr? Sehr gut! Ich möchte euch nun die Alraune vorstellen, eine wichtige Pflanze für alle möglichen Tränke und medizinischen Mittel! Die Alraune oder auch Mandragora ist eine der ältesten und mächtigsten magischen Pflanzen. Wegen der menschenähnlichen Gestalt ihrer Wurzeln, die bis zu 1 Meter lang werden können, wird sie auch Halbmenschpflanze, Galgenmännchen, Erdmännchen oder Drachenpuppe genannt. Die Pflanze ist stengellos und hat dunkelgrüne Blätter. Die glockenförmige Blüte ist violett, die Früchte orangegelb.
Die Alraune bevorzugt trockene, sonnige Standorte. In freier Natur findet man sie vor allem im östlichen Mittelmeerraum und auf Zypern, Sizilien und Kreta, aber auch in Nordafrika, Kleinasien und im Vorderen Orient bis hin zum Himalaya.
Schon im alten Ägypten kannte man die Alraune. Sie wurde für Liebestränke verwendet, aber auch als Schmerzmittel oder bei Schlafstörungen eingesetzt. Weiter wurde sie empfohlen zur Behandlung von Gallenbeschwerden, Augenkrankheiten, Schlangenbissen und diversen anderen Leiden. Die narkotisierende Wirkung der Pflanze wurde früher dazu verwendet, die Patienten bei Operationen bewusstlos und schmerzunempfindlich zu machen.
Es gibt auch viele Legenden über die Alraunenwurzel. Unter anderem wurde sie im Mittelalter als Glücksbringer betrachtet und einige Scharlatane machten viel Geld durch den Verkauf dieser Wurzel an gutgläubige Menschen. Und über die diversen Rituale bei der Ernte von Alraunenwurzeln für die Pflanzenheilkunde ließen sich wohl ganze Bücher füllen.
Ein Trank aus ihren Wurzeln macht es möglich, verfluchte oder verwandelte Personen wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen. Weiter wird sie verwendet für verschiedene Liebeszauber und als Mittel gegen Ängste, Schlaflosigkeit und Depressionen. Es ist wichtig, zu beachten, dass die ganze Pflanze sehr giftig ist und nur von Heilkundigen verwendet werden sollte.
Vor der Ernte muss die Pflanze mehrmals umgetopft werden. Dies ist ziemlich schwierig, weil die Alraunen sehr eigenwillig sind und nicht alles mit sich machen lassen. Wichtig ist, sie in dunkle und feuchte Komposterde zu pflanzen, damit sie optimal gedeihen.
Die Pflege und Ernte dieser Pflanze ist eine gefährliche Angelegenheit. Der Schrei einer ausgewachsenen Alraune führt zum sofortigen Tod aller Personen, die sich in der Nähe aufhalten, derjenige der Jungpflanzen immerhin zu einer mehrstündigen Bewusstlosigkeit. Deshalb ist es zwingend, dass für die Arbeit mit Alraunen Ohrenschützer getragen werden.
Nun dürft ihr selber probieren, eine junge Alraune umzutopfen. Aber bitte zuerst die Ohrenschützer aufsetzen!
 
Hausaufgaben: Worauf müsst ihr achten, wenn ihr eine Alraune umtopfen wollt? Und was passiert, wenn ihr dies nicht beachtet? (20 Punkte)
 
 
3. Klasse
 
Hallo meine Lieben! Wir ich sehe, seid ihr gut durch die Prüfungen gekommen! Wir fahren nun weiter mit der Peitschenden Weide.
 
Die Peitschende Weide steht am Rande des Verbotenen Walds auf dem Schulgelände von Hogwarts.
Er ist ein magischer Baum und schlägt auf alles ein, was in seine Reichweite kommt!
Der Baum bewacht einen versteckten Eingang, welcher in einen Geheimgang mündet, der zur Heulenden Hütte in Hogsmade führt. Wenn man auf einen bestimmte Wurzelknolle am Stamm drückt, kann man die Peitschende Weide zum Stillhalten bringen! Kurz darauf fängt sie jedoch wieder an, um sich zu schlagen. Es gibt jedoch nur wenige Menschen, die diesen Trick kennen und somit den Geheimgang benützen können!
 
Die Peitschende Weide wurde Anfang der Siebzigerjahre gepflanzt, zur Zeit, als die Rumtreiber in Hogwarts waren.
Sie wurde gepflanzt, damit Remus Lupin trotz seiner Werwolf-Krankheit zur Schule gehen konnte. Während der Vollmondnächte wurde er durch den Gang unter der Peitschenden Weide in die Heulende Hütte gebracht, damit er während seiner Verwandlung in einen Werwolf von allen anderen isoliert war. Der aggressive Baum hielt den Werwolf auch davon ab, plötzlich auszubrechen und schreckte neugierige Schüler ab, damit sie nicht zufällig den Gang zur Heulenden Hütte und somit Lupins Geheimnis entdecken könnten. Peter Pettigrew, welcher als Animagus eine Ratte war, half Lupin insofern, als dass er als Ratte durch die schwingenden Äste des Baumes hindurch und zum Stamm gelangen konnte, um dort die Stelle zu berühren. Zur Zeit der Rumtreiber war es eine beliebte Freizeitbeschäftigung, der Weide so nahe wie möglich zu kommen, oder sie sogar zu berühren, ohne Schaden davon zu tragen. Davey Gudgeon verlor jedoch dabei fast ein Auge und es wurde den Schülern verboten, sich der Peitschenden Weide zu nähern!
 
Hausaufgaben: Wie findet Harry heraus, dass es unter der Peitschenden Weide einen Eingang zu einem Geheimgang gibt, welcher zur Heulenden Hütte führt? Inwiefern ist ihm dies später von Nutzen? (Nenne zwei Beispiele, in denen er den Geheimgang benutzt). (60 Punkte).
 
   
 
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